02.03.2026 | News
Die Bauarbeiten am One North Quay in London schreiten mit hohem Tempo voran. Eingebettet in die dichte urbane Struktur von Canary Wharf befindet sich das Projekt auf einem stark eingeschränkten Baufeld, umgeben von Wasser, bestehender Infrastruktur und begrenzten Zufahrtsmöglichkeiten – genau die Art von Umgebung, in der WOLFF Wippkrane ihre Stärken ausspielen.
Zur Realisierung dieses Landmark-Projekts setzte unser Kunde Kilnbridge eine Kombination aus einem eigenen WOLFF Turmdrehkran sowie von WOLFFKRAN gelieferten Kranen ein: zwei WOLFF 355 B und einen WOLFF 700 B.
Eine komplexe Hebestrategie für eine anspruchsvolle Baustelle
Das Krankonzept erforderte eine sorgfältige Planung, um die Gleitschalungsarbeiten und die Anforderungen einer 23-stöckigen Endkonstruktion zu unterstützen.
TC1 (WOLFF 355 B) war der erste Kran, der montiert wurde. Er wurde mit einem Mobilkran auf 46 Meter Höhe aufgestellt. Mit ihm wurde der Hauptkern schlitzgeschalt, wobei er viermal an der Konstruktion hochgeklettert und daran befestigt wurde, um eine endgültige Höhe von 136 Metern zu erreichen.
Nachdem TC1 betriebsbereit war, wurde TC2 (Kilnbridge's WOLFF 355 B) auf eine freistehende Höhe von 63 Metern errichtet. Anschließend wurde TC2 viermal hochgeklettert und befestigt, um eine Höhe von 135 Metern zu erreichen, wodurch Gleitschalungsarbeiten am zweiten Turm ermöglicht wurden.
Nachdem TC1 den Kern in seiner vollen Höhe geschalt hatte, wurde er verwendet, um TC3 (WOLFF 700 B) auf 123.7 Meter zu errichten, gestützt durch zwei im Kern installierte WOLFF Turmabspannungen. Im Rahmen desselben Vorgangs demontierte TC3 sofort TC1. TC2 und TC3 verbleiben vor Ort und unterstützen die laufenden Arbeiten am Überbau.
Zum Projektabschluss wird TC3 zunächst TC2 demontieren. Anschließend wird TC3 auf 37.8 Meter heruntergeklettert, sodass er mit einem kleinen Mobilkran sicher abgebaut werden kann – eine Lösung, die sowohl Zeit als auch Kosten spart.
Ein Wahrzeichen für Londons wissenschaftliche Zukunft
One North Quay wird Europas höchstes speziell für Life Sciences konzipiertes Gebäude und hochmoderne Labor- sowie Forschungsflächen für internationale Unternehmen, Universitäten sowie schnell wachsende Biotech- und Technologieunternehmen bereitstellen. Das Projekt stellt einen bedeutenden Schritt beim Ausbau der Life-Sciences-Infrastruktur Londons dar und stärkt die Position der Stadt als führendes Zentrum für wissenschaftliche Forschung und Innovation.